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FarmCamps wird von Bram und Alette Bastiaansen übernommen, Expansionspläne schreiten voran

Glamping-Anbieter auf dem Bauernhof FarmCamps wurde von den Geschwistern Bram und Alette Bastiaansen übernommen, die planen, das Netzwerk von landwirtschaftlichen Unterkünften des Unternehmens in den Niederlanden weiter auszubauen.

FarmCamps wurde 2012 gegründet und arbeitet mit familiengeführten Landwirtschaftsbetrieben zusammen, die Gästen luxuriöse Zelte anbieten und ihnen authentische Einblicke in den landwirtschaftlichen Alltag ermöglichen. Das Unternehmen betreibt derzeit ein Netzwerk von 23 Standorten landesweit und verzeichnet jährlich rund 150,000 Übernachtungen.

Die Übernahme markiert eine neue Phase für das Unternehmen, da die neuen Eigentümer das Konzept weiterentwickeln und die bestehenden Standorte stärken wollen. FarmCamps konzentriert sich darauf, landwirtschaftlichen Unternehmern die Möglichkeit zu geben, ihr Geschäft zu diversifizieren, indem sie neben ihren landwirtschaftlichen Betrieben auch Freizeitunterkünfte anbieten.

Gemäß BioJournalZu den am Netzwerk beteiligten Betrieben gehören auch ökologische Landwirtschaftsbetriebe wie De Breehoeve, ein Bio-Ackerbaubetrieb in Breezand, und Boerderij de Hooiberg, ein Bio-Milchviehbetrieb in Bladel. Diese Betriebe nutzen Tourismus und Freizeitangebote als Teil umfassenderer Diversifizierungsstrategien, die ihr landwirtschaftliches Einkommen ergänzen.

Im Rahmen des FarmCamps-Modells können teilnehmende Landwirte ein Gastronomieangebot integrieren, ohne die Verantwortung für die gesamte touristische Entwicklung und das Management übernehmen zu müssen. Das Unternehmen investiert in die Installation luxuriöser Glamping-Zelte und unterstützt Betreiber bei Genehmigungsanträgen, Standortplanung und anderen Entwicklungsauflagen. 

Sobald die Unterkünfte betriebsbereit sind, übernimmt FarmCamps Marketing, Reservierungen, Preisgestaltung und Gästekommunikation, sodass sich die Landwirte auf ihre landwirtschaftlichen Tätigkeiten und die Betreuung der Besucher konzentrieren können.

Das Modell spiegelt einen breiteren Trend in ganz Europa wider, bei dem Agrarunternehmen nach alternativen Einnahmequellen suchen, um sich weniger anfällig für schwankende Rohstoffpreise, wetterbedingte Risiken und sich ändernde Marktbedingungen zu machen. 

Agrotourismus und Glamping werden zunehmend als sich ergänzende Geschäftsaktivitäten betrachtet, die zusätzliche Einnahmen generieren und gleichzeitig den Verbrauchern ein besseres Verständnis der Lebensmittelproduktion und des ländlichen Lebens vermitteln können.

Für Fachleute im Bereich Outdoor-Gastgewerbe unterstreicht die Übernahme das anhaltende Vertrauen der Investoren in erlebnisorientierte Unterkünfte und Agrotourismus. Sie verdeutlicht zudem die wachsende Bedeutung von Partnerschaftsmodellen, die Markteintrittsbarrieren für Landbesitzer abbauen, die Glamping oder andere Beherbergungsprodukte in ihren bestehenden Betrieb integrieren möchten. 

Da sich der Wettbewerb um einzigartige Outdoor-Erlebnisse ständig weiterentwickelt, könnten Konzepte, die Unterkünfte mit authentischen landwirtschaftlichen Erlebnissen kombinieren, weiterhin ein interessantes Feld für Betreiber bleiben, die ihr Angebot differenzieren und familienorientierte Reisende anziehen möchten.

Bram und Alette Bastiaansen haben angekündigt, dass der weitere Ausbau des FarmCamps-Netzwerks in den kommenden Jahren Priorität haben wird, wobei der Fokus sowohl auf der Gewinnung neuer landwirtschaftlicher Partner als auch auf der Stärkung der Leistungsfähigkeit der bestehenden Standorte liegen wird.

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