Da die Nachfrage nach qualifizierten Wohnmobil-Servicetechnikern in den USA stetig wächst, greifen Branchenverbände auf eine verlässliche Quelle für Fachkräfte zurück: Militärveteranen. Dank ihrer praktischen technischen Ausbildung, ihrer Reiseerfahrung und ihrer ausgeprägten Arbeitsdisziplin finden viele Veteranen neue Karrieremöglichkeiten in der mobilen Lifestyle-Branche.
Gegründet 2019 von der Verband der Wohnmobilindustrie (RVIA) und die Verband der Wohnmobilhändler, hat das RV Technisches Institut Das RVTI in Elkhart, Indiana, dient als Ausbildungszentrum für angehende Techniker.
Das gemeinnützige Institut bietet Präsenz-, Online- und Hybrid-Zertifizierungsprogramme an, die dem landesweiten Mangel an qualifizierten Fachkräften im Bereich Wohnmobilservice entgegenwirken sollen.
Viele Veteranen bringen technisches Fachwissen, Disziplin und Anpassungsfähigkeit mit, die ideal zu den Anforderungen des Berufs des Wohnmobiltechnikers passen. Ihre praktische mechanische Ausbildung, ihre Problemlösungskompetenz und ihre Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten machen sie zu hervorragenden Kandidaten für ein Berufsfeld, in dem Präzision und Zuverlässigkeit großgeschrieben werden.
„Das ist tatsächlich eine gefragte Qualifikation, die man vermarkten kann. Man kann für einen Händler arbeiten, Wohnmobilprüfer werden und zwischen 40,000 und sogar 100,000 Dollar verdienen“, sagte Curtis Hemmeler, Luftwaffenveteran und ehemaliger Geschäftsführer von RVTI, in einem Artikel, der von [Name der Zeitung/des Magazins] veröffentlicht wurde. USA heute und mit dem geteilt Nachrichten- und Insights-Bericht von RVIA.
Das Kerncurriculum von RVTI zertifiziert Techniker der Stufen 1 und 2 und bereitet die Studierenden auf eine Anstellung bei Autohändlern, in Produktionsstätten oder als selbstständige mobile Techniker vor.
Die Kurse können durch Online-Schulungen im eigenen Tempo, Präsenzveranstaltungen auf dem Elkhart-Campus des RVTI oder ein 12-wöchiges Hybridmodell absolviert werden, das Online-Lernen mit praktischen Prüfungen kombiniert.
Die Studiengebühren betragen 630 US-Dollar und umfassen fünf Kurse, die innerhalb von zwölf Monaten absolviert werden müssen. Finanzielle Unterstützung wird durch das Kevin-Phillips-Stipendium angeboten, das qualifizierten Studierenden hilft, die Ausbildungskosten zu reduzieren.
Die Kursinhalte umfassen Propangas-, Elektro- und Wassersysteme sowie Haushaltsgeräte, Generatoren, Fahrgestelle und Karosserieteile. Die Studierenden erhalten außerdem herstellergeführte Schulungen mit Schwerpunkt auf Fehlersuche und Diagnose.
Das Ausbildungsnetzwerk von RVTI wächst stetig durch Partnerschaften mit Community Colleges und High Schools im ganzen Land. Das Navarro College in Texas hat kürzlich als erstes Community College die Level-1-Kurse von RVTI eingeführt und plant, das Angebot auf fortgeschrittene Zertifizierungsstufen auszuweiten.
Zu den Partnerschaften gehört auch eine Initiative mit der RV Women's Alliance, um ausschließlich Frauen vorbehaltene Kurse der Stufen 1 und 2 anzubieten und so die Zugänglichkeit und Vielfalt innerhalb der Technikerbelegschaft weiter zu verbessern.
Seit dem Start seiner ersten Kurse hat RVTI laut Hemmeler fast 25,000 Personen ausgebildet. Die Teilnehmerzahlen sind jährlich um 20 bis 24 % gestiegen, was auf eine Kombination aus Online-Abonnements und institutionellen Partnerschaften zurückzuführen ist.
Das Institut führt außerdem ein neues Online-Verzeichnis ein, das heißt Finden Sie einen zertifizierten WohnmobiltechnikerDadurch können Wohnmobilbesitzer zertifizierte Techniker bei Händlern oder unabhängigen mobilen Serviceunternehmen im ganzen Land finden.
Zu denen, denen der Übergang ins zivile Berufsleben gelungen ist, gehören die Armeeveteranen Niko und Shellie Vandevoorde, Inhaber von Niko's Mobile RV Services. Nach der Teilnahme am Ausbildungsprogramm von RVTI in Elkhart gründete das Paar seinen mobilen Reparaturservice und reist seither saisonal zwischen Georgia und Indiana.